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Wie pflege ich mein Markisentuch/ Sonnensegel/ Balkonbespannung?

Pflegetipps für Markisentuch/ Sonnensegel/ Balkonbespannung


Alle Produkte aus Markisenstoff sind für den dauerhaften Gebrauch im Außenbereich geeignet. Leider sind Schmutz in Form von Umweltverschmutzung und Verunreinigungen durch Vögel unvermeidbar. Muss man sich immer gleich ein neues Markisentuch kaufen? nein – auch hier gibt es Pflegetipps.

Staub und loser Schmutz kann einfach mit einer weichen Bürste ausgebürstet werden. Allerdings sollten Sie die Verunreinigungen erst austrocknen lassen. Laub und ähnliche Verschmutzungen sollten immer sofort entfernt werden, damit sich keine Flecken bilden. Kleine Flecken werden am besten mit einem flüssigen Feinwaschmittel, welches dem Reinigungswasser beigemischt. (Wassertemperatur max. 30°C) wird, beseitigt. Immer mit Wasser gründlich nachspülen damit keine Waschmittelrückstände zurückbleiben. Handelt es sich um eine Markise, diese nach Möglichkeit nur im trockenen Zustand einfahren! Muss die Markise nass eingefahren werden, bitte so schnell wie möglich zum Trocknen wieder ausfahren, damit sich die Feuchtigkeit nicht im Inneren festsetzen kann und sich kein Schimmel bildet. Durch das Eigengewicht des Markisentuches ist ein Durchhang möglich, der sich im nassen Zustand stark erhöht. Diese Erscheinung beeinträchtigt jedoch die Funktion und Laufeigenschaften der Markise nicht.

Markisenstoffe sind mit einer Spezialimprägnierung ausgerüstet, welche sich bei jeder Reinigung, aber auch durch Regen verringert.
Für eine Nachimprägnierung kann handelsübliche Zeltimprägnierung benutzt werden oder vom Hersteller empfohlene Imprägnierungen. Durch die Nachimprägnierung kann jedoch der Neuzustand des Markisentuches nicht mehr erreicht werden.
Dies gilt natürlich auch für Balkonbespannungen und Sonnensegel.

Wie nehme ich korrekt Aufmaß für eine Markisentuch Neubespannung?

Aufmaß für eine Markisenneubespannung


Im Internet gibt es tolle Angebote für Markisenneubespannungen, doch wenn der Außendienst des Fachhändler bzw. Herstellers nicht in Anspruch genommen werden soll, ist es wichtig, korrekt Aufmaß zu nehmen, damit das neue Tuch hinter her auch passt.

Messen Sie Ihr altes Markisentuch in der Breite im gespannten und ausgefahrenen Zustand auf dem Gestell genau aus. Der Händler bei dem Sie anfragen benötigt das fertige Tuchmaß, nicht das Gestellmaß der Markise. Das Breitenmaß muss perfekt stimmen. Es darf niemals zu breit sein, sonst kann es nicht montiert werden. Weniger ist in diesem Fall mehr! Lieber 1cm zu schmal als 0,5cm zu breit. Das bedeutet also, dass die Gestellbreite der Markise nicht gleich der Tuchbreite ist. Je nach Markisenhersteller und Konstruktion ist die Breite des Markisentuches in der Regel ca. 10-15 cm kleiner als die Breite der Markise (Gestellmaß).

Beim Ausfall nehmen Sie den Ausfall des Markisengestells zzgl. ca. 30 cm Stoffzugabe, damit bei der ausgefahrenen Markise noch genügend Stoff übrig ist, um die Stahlwelle der Markise mit dem Markisenstoff ab zu decken. Das sieht einfach schöner aus. Ein guter Fachhändler bzw. Hersteller sollte Ihnen gerne beratend zur Seite stehen.

Siehe auch im Web: Aufmaß Markisentuch

Wie montiere ich eine Markisenneubespannung am besten?

Montage Markisentuch


Nun haben Sie sich für eine Markisenneubespannung entschieden, denn das Gestell ist noch in Ordnung. Ausgemessen ist es, doch wie montiert man so ein Markisentuch überhaupt?

Nach dem Aufmaß nehmen Sie das alte Markisentuch ab, dann wissen Sie schon mal, wie das alte Tuch befestigt war und wie es danach wieder aussehen muss. Vor der Montage ist es wichtig, das Gestell gründlich zu reinigen, damit das neue Markisentuch nicht gleich schmutzig wird. Es empfiehlt sich auch, die Hände vor der Neumontage gut zu waschen, denn durch die Demontage und Reinigung des Gestelles können noch Schmutzpartikel zurückbleiben. Am besten tragen Sie auch Schutzhandschuhe. Für die Montage sollte Sie aus Sicherheitsgründen auch unbedingt zu zweit sein.

Hier finden Sie eine komplette Montageanleitung mit Bildern. Sie werden feststellen, dass dies kein Hexenwerk ist – nur Mut!



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